Gift für den Friedenskampf

opablog

Auf den Themenseiten der Zeitung „junge Welt“ sind oftmals aufklärende Artikel zu finden; gewiss wechselt die Qualität, aber das ist normal.

In der jW-Sondernummer gegen den „Friedenswinter 2014/15“ (so darf man die Ausgabe vom 21./22. März 2014 mit einiger Berechtigung nennen) wurde veröffentlicht: Formierte Gegenaufklärung“ mit dem Untertitel:„Protagonisten in Die Linke sind im Begriff, sich von den antimilitaristischen Grundsätzen der Partei zu verabschieden. Derweil wird auf der Straße für den Frieden demonstriert. Aber dieser Protest ist nicht immer fortschrittlich“ von Sebastian Carlens. Der Titel erweckt den Anschein, die brennendsten Streitfragen unseres heutigen Friedenskampfes würden in ihrer Komplexität differenziert angegangen. In Wirklichkeit habe ich selten ein so oberflächliches, irreführendes, „gegenaufklärerisches“ Pamphlet gelesen.

Carlens schreibt über die antimilitaristischen „Haltelinien“ in der Linkspartei und dass sie inzwischen ziemlich aufgeweicht seien. Seit Oskars Zeiten habe die Lage sich grundlegend geändert, die Rechtsopportunisten hätten ganze Arbeit geleistet, mit den meisten Positionen der Systemparteien gehe…

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